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Ratgeber

Gasheizung auf Wärmepumpe umrüsten Kosten, Förderung & Ablauf

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Stellen Sie sich auch seit geraumer Zeit die Frage, womit sie Ihre Gasheizung ersetzen können, weil Ihre Heizungsanlage in die Jahre gekommen ist? Tatsächlich ist der Umstieg von einer alten Gasheizung auf eine moderne Wärmepumpe für viele Hausbesitzerinnen und -besitzer ein echter Gamechanger – weniger Heizkosten, mehr Effizienz und ein zukunftssicheres Heizsystem in einem.

Was würde das Ganze konkret für Sie bedeuten? Welche Kosten, welche Förderung und welche Voraussetzungen erwarten Sie beim Heizungstausch wirklich? Hier finden Sie alle wichtigen Infos!

Das Wichtigste auf einen Blick

  • In den meisten Wohngebäuden ist der Wechsel von der Gasheizung zu einer Wärmepumpe möglich – auch mit bestehenden Heizkörpern.
  • Die Kosten sind sehr individuell, von unter 10.000 € mit Förderungen bis hin zu 45.000 € für große Anlagen.
  • Mit hohen Zuschüssen von bis zu 28.000 € können Sie Ihre neue Heizungsanlage refinanzieren.
  • Sie investieren in eine zukunftssichere, nachhaltige Lösung, die vor allem mit geringen Betriebskosten punktet.
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Was kostet die Umrüstung von einer Gasheizung auf eine Wärmepumpe?

Im Durchschnitt sollten Sie für ein Einfamilienhaus mit 18.000–45.000 € Gesamtkosten rechnen – abhängig davon, welche Wärmepumpe Sie installieren möchten und ob noch Sanierungsmaßnahmen in Ihrem Zuhause notwendig sind. Lassen Sie sich von den hohen Kosten aber nicht abschrecken! Nach Abzug der Förderungen liegen Sie oft nur noch bei 11.000–20.000 € und erhalten dafür ein zukunftssicheres Heizsystem.

Porträt eines lächelnden Mannes mit Brille und weißem Hemd vor neutralem Hintergrund

Nils Quentmeier
Produktmanager Neue Energien

“Im Vergleich erscheint eine Gasbrennwertheizung mit ca. 8.000 € zwar günstiger, doch hier müssen Sie künftig schrittweise teure klimafreundliche Brennstoffe beimischen und durch die steigende CO₂-Bepreisung langfristig deutlich mehr für den Betrieb zahlen”

Nils Quentmeier
Produktmanager Neue Energien

“Im Vergleich erscheint eine Gasbrennwertheizung mit ca. 8.000 € zwar günstiger, doch hier müssen Sie künftig schrittweise teure klimafreundliche Brennstoffe beimischen und durch die steigende CO₂-Bepreisung langfristig deutlich mehr für den Betrieb zahlen”

Insgesamt sind die Kosten für eine Wärmepumpe umso höher, je mehr Anpassungen bei Ihnen zuhause nötig sind. Wie teuer es genau wird, hängt stark von folgenden Faktoren ab:

Icon einer alten Radiator-Heizung

Bestehende Heizung:

Wie alt, wie effizient und wie groß ist Ihre bisherige Gasheizung? Muss viel alte Technik entfernt oder umgebaut werden? Je komplexer Ihr Heizsystem, desto höher können die Installationskosten ausfallen.

Symbol für wasserführendes Leitungssystem

Notwendige Anpassungen im Heizsystem

Dazu können z. B. größere Plattenheizkörper, eine Fußbodenheizung, neue Rohrleitungen, ein hydraulischer Abgleich oder ein zu tauschender Warmwasserspeicher zählen.

Icon eines Hauses mit Checkliste und Lupe, das die Prüfung des Gebäudezustandes darstellt

Gebäudezustand:

Dämmung, Fenster, Dach und Heizflächen bestimmen, welche Vorlauftemperaturen nötig sind. Gut gedämmte Häuser benötigen weniger Leistung – dann kann Ihre Wärmepumpe kleiner und günstiger ausfallen.

Icons für Heizung und Kühlung: Thermometer mit Sonnensymbol für Wärme und Schneeflocke für Kälte

Heizlast:

Die Heizlast gibt an, wie viel Wärme Ihr Haus an kalten Tagen benötigt. Eine hohe Heizlast (typisch bei Altbauten) erfordert ein stärkeres Gerät, eventuell größere Heizkörper und manchmal auch zusätzliche Sanierungsmaßnahmen.

Icon einer Wärmepumpen Außeneinheit

Wärmepumpenart:

Die Wärmepumpenarten wie Luftwärmepumpen, Erdwärmepumpen oder Luft/Wasser-Wärmepumpen unterscheiden sich hinsichtlich Anschaffungskosten, Art der Installation, Wirkungsgrad und der dafür nötigen Arbeiten. Welche Art sich für Sie am besten eignet, kann Ihnen unser Experten-Team sagen!

Jetzt beraten lassen

Gesamtkosten: Die Kostenpunkte beim Heizungstausch

Hier finden Sie einen groben Überblick, welche Posten für Ihren Wechsel anfallen könnten:

Wärmepumpe
(Anschaffungskosten)

6.000–25.000 €

Installation & Umbau
(Hydraulik, Elektrik)

5.000–12.000 €

Heizkörper-/Flächenheizungs-Anpassung
(oft nicht nötig)

2.000–15.000 €
(je nach Gebäude)

Begleitende Arbeiten
(z. B. Anschluss & Aufstellung der Außeneinheit, Bohrung oder Fundament)

1.000–8.000 €

Gesamt:

ca. 18.000–45.000 €
(je nach Gebäudetyp)

Kosten: Gasheizung umrüsten im Altbau

Leider hält sich hartnäckig das Gerücht, dass Wärmepumpen im Altbau nicht gut genutzt werden können – das stimmt aber nicht! In den meisten Fällen ist der Umstieg möglich, wenn die Vorlauftemperaturen unter 55 °C liegen und mindestens mittlere Dämmungswerte vorhanden sind.

Typische Kosten: 25.000–45.000 €.

Zusätzliche Investitionen können anfallen für:

  • Optimierung der Dämmung
  • Hydraulischer Abgleich
  • Größere Heizflächen oder Fußbodenheizung
  • Austausch alter Heizkörper 

Kosten: Gasheizung umrüsten im Mehrfamilienhaus

Im Mehrfamilienhaus hängt vieles von der Wärmeverteilung ab, ob diese zentral mit einem Kessel für alle Wohnungen oder dezentral mit Gasthermen in einzelnen Wohnungen organisiert ist. Gemäß der neuen BEG-Förderung gelten bei Mehrfamilienhäusern künftig gestaffelte förderfähige Höchstkosten je Wohneinheit.

Typische Kosten: 40.000–120.000 €.

Zu beachten ist hier:

  • höhere Heizlast, es wird mehr Wärmeenergie benötigt
  • mehr Arbeitsstunden für eine umfangreichere Installation im Vergleich zum Einfamilienhaus
  • größere Wärmepumpenanlage
  • eventuell eine Hybridlösung mit mehreren Energiequellen nötig
  • d. h. größerer Invest, aber auch mehr Gesamtförderung über alle Wohneinheiten

Sie sind Vermieter oder Vermieterin? Dann lohnt sich die Umstellung vor allem, um den Wert Ihrer Immobilie zu steigern und die Vorgaben im neuen Gebäudemodernisierungsgesetz möglichst schnell zu erfüllen, um attraktive Förderungen zu sichern.

Wärmepumpe statt Gasheizung – Vorteile

  • Bis zu 40 % Kosten sparen
  • Zukunftssicher für Altbau & Neubau
  • Klimafreundlich & lokal emissionsfrei
  • Lange Lebensdauer
  • Wartungsarm
  • Unabhängig von fossilen Brennstoffen
  • Kombinierbar mit PV-Anlage
  • Förderfähig – bis zu 50 % Zuschüsse
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Wann lohnt sich eine Umrüstung von Gas auf Wärmepumpe?

Eine Umrüstung Ihrer Gasheizung in 2026 lohnt sich besonders, wenn

  • Ihre Gasheizung älter als 15 Jahre ist,
  • Ihr Haus eine mittlere bis gute Dämmung hat,
  • die Vorlauftemperaturen bei ≤ 55 °C liegen,
  • Sie Plattenheizkörper oder Flächenheizungen besitzen,
  • Sie Heizkosten senken wollen und das Beimischen teurer Bio-Brennstoffe umgehen wollen,
  • Sie staatliche Zuschüsse nutzen möchten oder
  • Sie PV-Strom zur Eigenversorgung nutzen können.

Sie haben einen recht hohen Gasverbrauch? Dann lohnt sich eine Wärmepumpe besonders, denn damit sind Sie langfristig unabhängig von der steigenden Bepreisung fossiler Brennstoffe. Im Vergleich sind die Betriebskosten einer Wärmepumpe dann nämlich oft geringer. Ihren finanziellen Invest können Sie innerhalb einer Amortisationszeit von 5–12 Jahren wieder reinholen.

Förderungen zur Umrüstung von Gasheizung zu Wärmepumpe

Die staatliche Bundesförderung reduziert die Investitionskosten massiv und macht die Wärmepumpe im Vergleich zur Gasheizung oft günstiger. Die Heizungs- und Gebäudeförderung (BEG) wird auch mit dem neuen Gebäudemodernisierungsgesetz [1] (GmodG) ab Juli 2026 fortgesetzt. Aktuell gelten folgende Förderungen:

Grundförderung
wenn Sie in Ihrem Haus eine neue Heizung auf Basis erneuerbarer Energien einbaust

Ab 21. Juli 2026: 28.000 € Förderhöchstbetrag

Ab 1. Februar 2027: 27.250 €

halbjährlich jeweils minus 750 € bis 2030

30 %

Klimageschwindigkeitsbonus
für den Wechsel Ihrer Gasheizung 

16 % (ab 21. Juli 2026)

12 % (ab 1. Februar 2027)

8 % (ab 1. August 2027)

4 % (ab 1. Februar 2028)

Einkommensabhängiger Bonust

40 % bis 30.000 €

30 % bis 40.000 €

10 % bis 50.000 €

Familienzuschlag
bei mindestens einem minderjährigen Kind im Haushalt

einmalig minus 10.000 € auf das anzurechnende Jahreseinkommen

Gesamtförderung
(maximale Fördersumme)

bis zu 80 %
(max. 28.000 €)

Gasheizung modernisieren: Beispiel der Kosten mit Förderung

Hier ein Rechenbeispiel, wenn Sie Ihr Eigenheim mit einer Monobloc-Wärmepumpe ausstatten möchten:

Artikel/Leistung

Preis €

Wärmepumpensystem REMKO WKM 130

8.901,-

Installation inkl. Material und technischer Geräteübergabe

6.000,-

Gesamtsumme

14.901,-

Förderungssumme 30 %

4.470,-

 

Endsumme

10.435,-

Darum lohnt sich das Umrüsten mit REMKO

  • Eigene Werkstatt
  • REMKO-Fachhandwerker in Ihrer Nähe
  • 5-Jahre-Garantie
  • Fördermittelservice
  • Ersatzteile ab Lager
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Voraussetzungen: Kann ich meine Gasheizung auf Wärmepumpe umrüsten?

Technische Voraussetzungen für Ihre Wärmepumpe

  • Vorlauftemperatur von max. 55 °C (optimal sind 30–45 °C)
  • Passender Wärmebedarf (Heizlastberechnung)
  • Hydraulischer Abgleich muss möglich sein und ist Pflicht für die Förderung
  • Ausreichende Heizflächen (mit Heizkörperrechner zu ermitteln)
  • Platz für Außeneinheit der Wärmepumpe
  • Geeignete Wärmequelle (Luft, Erdreich, Grundwasser) muss da sein
  • Installation sollte durch zertifizierten Fachbetrieb erfolgen

Anforderungen an Ihr Haus

  • Ausreichende Dämmung von Fassaden, Boden, Dach und Fenstern
  • ggf. elektrische Anpassungen (Leitung, Absicherung, ggf. Zählerkasten)
  • Dichte, moderne Rohrleitungen
  • Idealerweise (kein Muss!) Fußbodenheizung für niedrige Vorlauftemperaturen
  • Platz für Innenmodul, Warmwasserspeicher und ggf. Pufferspeicher
  • Stromanschluss und Absicherung kompatibel

Gasanschluss stilllegen wegen Wärmepumpe – ist das nötig?

Wenn Sie komplett auf eine Wärmepumpe umsteigen, können Sie Ihren Gasanschluss stilllegen lassen. Das lohnt sich auch finanziell, denn ohne Gasheizung entfallen Grundgebühren und laufende Kosten für Ihren Gaszähler, das sind immerhin 100–200 € pro Jahr (je nach Anbieter). Folgende Möglichkeiten gibt es:

  • Inaktiver Anschluss: Dann bleibt er betriebsbereit, aber wird gesperrt.
  • Stilllegung: Hierbei wird dein Anschluss vom Netz getrennt.
  • Rückbau: Die Leitungen werden von den Versorgungsleitungen getrennt und entfernt.
Porträt eines lächelnden Mannes mit Brille und weißem Hemd vor neutralem Hintergrund

Nils Quentmeier
Produktmanager Neue Energien

“Informieren Sie sich unbedingt bei Ihrem lokalen Netzbetreiber, ob es etwas es kostet, um Ihren Gasanschluss stillzulegen. Manche Anbieter verlangen dafür Geld – und teilweise nicht wenig!”

Nils Quentmeier
Produktmanager Neue Energien

“Informieren Sie sich unbedingt bei Ihrem lokalen Netzbetreiber, ob es etwas es kostet, um iIren Gasanschluss stillzulegen. Manche Anbieter verlangen dafür Geld – und teilweise nicht wenig!”

Gastherme umrüsten auf Wärmepumpe – aber auf welche?

Hier finden Sie übersichtlich und zur groben Orientierung, welche Wärmepumpe sich für Ihren Wechsel eignen könnte:

Gasheizung auf Luftwärmepumpe umrüsten

Eine Luft/Luft-Wärmepumpe wird häufig und gern genutzt – denn dies ist die günstigste Variante.

Vorteile:

  • Geringe Anschaffungs- und Installationskosten
  • Besonders platzsparend
  • Schnelle Installation

Gasheizung auf Luft/Wasser-Wärmepumpe umrüsten

Luft/Wasser-Wärmepumpe sind für Altbauten und Neubauten geeignet. Diese Wärmepumpen werden am häufigsten verbaut.

Vorteile:

  • Sehr flexibel einsetzbar
  • Zur Umrüstung von Gas gut geeignet
  • Benötigt nicht viel Platz

Gasheizung auf Hybrid umrüsten

Mit einer Hybridheizung, also einer Kombination aus Wärmepumpe und Gasheizung, sind Sie flexibel in der Wärmeversorgung.

Vorteile:

  • Sinnvoll für Altbauten mit sehr hohen Vorlauftemperaturen
  • Ideal, wenn eine Wärmepumpe allein noch nicht ausreicht
  • Effizienter Betrieb durch die Wahl unterschiedlicher Energien

Umbau der Gasheizung auf Wärmepume: So läuft’s ab

Sie haben sich entschieden: Ihre Gasheizung soll weichen und eine Wärmepumpe darf einziehen! Herzlichen Glückwunsch – damit sind Sie zukunftsweisend aufgestellt! Wie geht’s nun los?

  1. Beratung & Planung:
    Sie vereinbaren einen Termin mit einem REMKO-Fachhandwerker oder einer -fachhandwerkerin in ihrer Nähe: Diese prüfen Ihre aktuelle Heizungssituation, das Gebäude und die möglichen Wärmepumpenarten und erstellen eine erste Einschätzung zu Kosten, Einsparungen und technischen Anforderungen.
     
  2. Heizlastberechnung & Systemplanung:
    Wir berechnen ganz genau, wie viel Wärme Ihr Haus benötigt, damit die Wärmepumpe korrekt dimensioniert und Ihr neues Heizsystem effizient läuft. Auf Basis der ermittelten Daten können wir dann Ihre Anlage planen und ein Angebot erstellen.
     
  3. Förderoptimierung & Antragstellung:
    Ob KfW,  die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) oder Effizienzbonus– alle Fördermöglichkeiten werden geprüft: Unsere Expertinnen und Experten schauen sich die Unterlagen an, prüfen, welche Zuschüsse sich kombinieren lassen und wann sie beantragt werden müssen – damit Sie die höchstmögliche Förderung erhälten
     
  4. Austausch der Gasheizung:
    Als nächstes folgt dann schon der Tausch: Ihre alte Gasheizung wird fachgerecht demontiert, entsorgt und die Leitungen werden für die neue Wärmepumpe vorbereitet.
     
  5. Installation der Wärmepumpe:
    Jetzt kann Ihre neue Wärmepumpenanlage (inklusive Außeneinheit, Speicher, Leitungen und Elektrik) eingebaut werden. Sie wird angeschlossen und in das bestehende Heizsystem integriert.
     
  6. Inbetriebnahme & Einweisung:
    Der Installateur oder die Installateurin startet die Anlage, prüft alle Funktionen und erklärt Ihnen, wie Sie das System richtig nutzen und Einstellungen bei Bedarf anpassen.
     
  7. Optimierung für beste Effizienz:
    Nach den ersten Betriebswochen werden Heizkurve, Vorlauftemperaturen und Regelung optimiert, damit die Wärmepumpe langfristig mit maximaler Effizienz (JAZ) arbeitet.

Erstberatung anfragen

Logisch, die Machbarkeit und die entstehenden Kosten sind die wichtigsten Faktoren für Sie! Setzen Sie sich gern mit uns in Verbindung für eine telefonische Erstberatung – dann schauen wir gemeinsam, welche Lösungen für Sie in Frage kommen!

Jetzt Rückruf anfordern

Fazit

Der Wechsel von Ihrer Gasheizung zur Wärmepumpe erscheint den meisten Hausbesitzerinnen und Hausbesitzern sehr aufwendig – Sie sind also nicht allein! Doch lassen Sie sich sagen: Es lohnt sich und ist mit vertrauensvollen, kompetenten Partnern an Ihrer Seite keine Herausforderung mehr! Unsere Fachbetriebe unterstützen Sie gern umfassend bei Ihrem Weg zur neuen Heizungsanlage!

Was ist günstiger, Heizen mit Gas oder mit einer Wärmepumpe?

Durch die hohe Effizienz und niedrige Wärmepumpentarife bei der Stromversorgung ist die Wärmepumpe langfristig fast immer günstiger – selbst bei steigenden Stromkosten. Und haben sie schon Photovoltaik, können sie Ihre Anlage mit sehr geringen Betriebskosten betreiben – besser geht’s kaum!

Brauche ich zur Umrüstung neue Heizkörper?

Nein, nur wenn die Vorlauftemperaturen sehr hoch sind. Oft reichen schon passend große Plattenheizkörper, das hält die Mehrkosten in Grenzen.

Kann jedes Haus auf Wärmepumpe umgerüstet werden

Tatsächlich ist eine Wärmepumpe in fast allen Gebäuden möglich – selbst im Altbau.

Bis wann sollte ich meine Gasheizung umrüsten?

Je früher sie umrüsten, desto stärker profitieren sie von den aktuellen Förderungen und den langfristigen Einsparungen bei den Heizkosten. Zudem steigen Gaspreise und CO₂-Abgaben kontinuierlich an, was den Betrieb einer Gasheizung jedes Jahr teurer macht.

Auch gesetzlich lohnt sich ein früher Wechsel: Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) sieht vor, dass dem Gas nach und nach immer mehr Biogas-Anteile (auch “Bio-Treppe” genannt) beigemischt werden. Zudem müssen Vermieter ab 2028 zur Hälfte die steigenden CO₂-Kosten tragen. Erfahren sie mehr darüber, was für Gasheizungen 2026 gilt!

Wie hoch ist die Förderung?

Sie können ab dem 21. Juli 2026 noch Zuschüsse in Höhe von bis zu 80 % der Kosten erhalten, d. h. maximal 28.000 €. Da Zuschüsse wie die Grundförderung und der Klimageschwindigkeitsbonus ab dann halbjährlich um 750 € bzw. 4 % (bis August 2028) reduziert werden, lohnt es sich, die Fördermöglichkeiten schnell auszuloten und den Antrag zu stellen.

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