Remko Monoblock-Wärmepumpe auf Betonsockel bei Dämmerung vor modernem Haus

Wärmepumpen Effizient, klimafreundlich und günstig heizen mit REMKO Wärmepumpen

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Wie funktioniert eine Wärmepumpe?

Vereinfacht gesagt funktioniert eine Wärmepumpe wie ein rückwärts laufender Kühlschrank: Je nach Wärmepumpenart entzieht sie der Umgebungsluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser Wärmeenergie und bringt diese auf ein höheres Temperaturniveau, um Ihr Haus zu beheizen oder Warmwasser zu erhitzen.

Im Inneren der Anlage findet ein wiederkehrender Kältemittelkreislauf statt:

Schematische Darstellung eines Ventilators mit Luftströmung und Kondensat

1. Ansaugen und Verdampfen:
Ein Ventilator saugt die Außenluft (oder Raumluft) an und führt sie zum Verdampfer. Dort nimmt das flüssige Kältemittel die Wärme der Luft, der Erde oder des Wassers auf und wird gasförmig.

Schematische Darstellung eines Verdichters

2. Verdichten:
Ein elektrischer Kompressor, der Verdichter, drückt das Gas zusammen. Durch den hohen Druck steigt die Temperatur massiv an, genau wie bei einer Luftpumpe, die beim Drücken heiß wird.

Schematische Darstellung eines Wärmetauschers mit den Beschriftungen Heizungswasser, Kältemittel und Warmwasserspeicher

3. Heizen:
Das nun richtig heiße Gas wandert zum Verflüssiger. Hier gibt es seine Wärmeenergie an das Wasser in Ihrem Heizsystem ab. Über die Heizkörper oder Ihre Fußbodenheizung wird Ihr Haus jetzt gemütlich warm, während das Kältemittel abkühlt und wieder flüssig wird.

Schematische Darstellung eines Expansionsventils

4. Erneuter Kreislauf:
Ein Expansionsventil senkt den Druck schlagartig. Das Kältemittel erkaltet, wird wieder flüssig und der Kreislauf beginnt von vorn.

Schematische Darstellung eines Luftwärmepumpensystems von Remko mit Außen- und Innenmodul sowie Warmwasserspeicher
Porträt eines lächelnden Mannes mit Brille und weißem Hemd vor neutralem Hintergrund

Nils Quentmeier
Produktmanager Neue Energien

​​„Strom ist übrigens nur für den Ventilator und den Verdichter nötig. Den Löwenanteil der Wärme, etwa 75 %, schenkt Ihnen die Natur völlig kostenlos. Darum ist eine Wärmepumpe in Sachen Energieeffizienz unschlagbar!”

Nils Quentmeier
Produktmanager Neue Energien

​​„Strom ist übrigens nur für den Ventilator und den Verdichter nötig. Den Löwenanteil der Wärme, etwa 75 %, schenkt Ihnen die Natur völlig kostenlos. Darum ist eine Wärmepumpe in Sachen Energieeffizienz unschlagbar!”

Remko Split-Wärmepumpe mit Außen- und Innengerät auf weißem Hintergrund

Vorteile einer Wärmepumpe

  • unabhängig von fossilen Brennstoffen mit steigenden Preisen
  • geringere Heizkosten
  • sehr effizient
  • auch als Klimaanlage nutzbar
  • Altbau-geeignet
  • lange Lebensdauer
  • wartungsarm
  • Förderung bis zu 70 %

Beste Produktqualität und Top-Kundenservice bei REMKO

REMKO wurde 2025 mehrfach ausgezeichnet: Für die beste Produktqualität, seinen Top-Kundenservice und als Nr. 1 in Sachen Nachhaltigkeit bei der Wärme- & Kältetechnik.

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Mutter und Tochter bedienen ein Wand-Touchscreen-Display zur Regelung der Raumtemperatur

Welche Wärmepumpe ist die richtige für mein Zuhause?

Sie planen einen energieeffizienten Neubau? Oder haben Sie einen schnuckeligen Altbau und möchtest sanieren? Jedes Haus ist anders. Hier finden Sie im Überblick, welche Wärmepumpe am besten zu Ihren Plänen passt:

Remko Brauchwasser-Wärmepumpe mit silbernem Gehäuse und digitaler Anzeige

Brauchwasser-Wärmepumpe Die Spezialistin für Warmwasser

Wärmequelle: Raum- oder Abluft (meistens Keller oder Heizungsraum)

Ideal für: Haushalte, die ihre Warmwasserbereitung optimieren wollen, als Ergänzung zur bestehenden Heizung

Vorteile:

  • geringe Anschaffungskosten
  • einfache Installation
  • niedrige Betriebskosten
  • kühlt und entfeuchtet Nebenräume

REMKO-Benefits:

  • steckerfertige Kompaktgeräte
  • einfache PV-Anbindung
  • besonders langlebig
  • flexible Luftführung
Zu den Brauchwasser-Wärmepumpen
Remko Wärmepumpensystem mit Innenmodul und zwei Außenmodulen in Aluminium und Holzoptik

Luft-Wasser-Wärmepumpe Der Bestseller in Deutschland

Wärmequelle: Außenluft

Ideal für: Neubauten und Bestandsgebäude mit hohen Systemtemperaturen

Vorteile:

  • geringe Anschaffungskosten
  • einfache Installation
  • schnelle Reaktionszeit
  • zum Heizen, Kühlen und Trinkwassererwärmung
  • flexible, platzsparende Aufstellung

REMKO-Benefits:

  • hohe Vorlauftemperaturen bis zu 65 °C
  • zusätzlicher Heizstab für Betrieb an sehr kalten Tagen
  • smarte Regelungen für besonders effizienten Betrieb
  • modernes ARTstyle-Design
  • flüsterleise
Zu den Luft-Wasser-Wärmepumpen
Weißes Monoblock-Wandtruhe von Remko mit digitaler Anzeige und Luftauslass

Luft-Luft-Wärmepumpe Der flexible Allrounder

Wärmequelle: Raum- oder Abluft (meistens Keller oder Heizungsraum)

Ideal für: Haushalte, die ihre Warmwasserbereitung optimieren wollen, als Ergänzung zur bestehenden Heizung

Vorteile:

  • geringe Anschaffungskosten
  • einfache Installation
  • niedrige Betriebskosten
  • kühlt und entfeuchtet Nebenräume

REMKO-Benefits:

  • steckerfertige Kompaktgeräte
  • einfache PV-Anbindung
  • besonders langlebig
  • flexible Luftführung
Zu den Luft-Luft-Wärmepumpen
Silbernes Remko Wärmepumpen-Innenmodul mit Display auf weißem Hintergrund

Erdwärmepumpe Das hocheffiziente Multitalent

Wärmequelle: Erdreich, durch Erdsonden oder -Kollektoren aufgenommen

Ideal für: Neu- und Altbauten mit ausreichend Grundstücksfläche oder Häuslebauer, die eine Bohrung für Erdsonden nicht scheuen oder Kollektoren verlegen können

Vorteile:

  • höchste Effizienz aller Wärmepumpen
  • niedrige Betriebskosten
  • hohe Lebensdauer
  • zum Heizen, Kühlen und zur Trinkwassererwärmung

REMKO-Benefits:

  • hohe Vorlauftemperaturen möglich
  • sicher dank Smart-Serv-Zusatzheizer für Notheizbetrieb bei Störungsfällen und Spitzenlast
  • keine Außengeräuschquelle und besonders leise
Porträt eines lächelnden Mannes mit Brille und weißem Hemd vor neutralem Hintergrund

Nils Quentmeier
Produktmanager Neue Energien

„Viele denken, im Winter bei Minusgraden funktioniert eine Wärmepumpe nicht vernünftig. Aber moderne Geräte holen selbst aus -20 °C Außenluft noch genug Energie raus, um Ihr Wohnzimmer kuschelig warm zu machen!“

Beratungstermin vereinbaren

Nils Quentmeier
Produktmanager Neue Energien

„Viele denken, im Winter bei Minusgraden funktioniert eine Wärmepumpe nicht vernünftig. Aber moderne Geräte holen selbst aus -20 °C Außenluft noch genug Energie raus, um Ihr Wohnzimmer kuschelig warm zu machen!“

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Glückliche Familie entspannt sich auf einem Sofa im Wohnzimmer

Hoher Wirkungsgrad von Wärmepumpen: So geht Heizen heute

Die Effizienz von Wärmepumpen wird über den Coefficient of Performance (COP) oder die Jahresarbeitszahl (JAZ) gemessen. Je höher der Wert, desto weniger Strom verbrauchst du.

  • COP:
    Hierbei handelt es sich um das Verhältnis von erzeugter Wärme zum eingesetzten Strom, gemessen unter Laborbedingungen. Ein COP von 4 besagt: Aus 1 kWh Strom werden 4 kWh Wärme. Mit diesem Wert kannst du die Effizienz von Wärmepumpen herstellerübergreifend vergleichen.
  • JAZ: 
    Er beschreibt die Effizienz der gesamten Heizungsanlage über ein komplettes Jahr hinweg, inklusive aller saisonalen Schwankungen (Winter/Sommer) bei deinem individuellen Heizverhalten. Die JAZ entspricht der tatsächlich erzeugten Wärmemenge geteilt durch den verbrauchten Strom. Sie ist der entscheidende Wert für deine tatsächlichen Stromkosten.
Porträt eines lächelnden Mannes mit Brille und weißem Hemd vor neutralem Hintergrund

Nils Quentmeier
Produktmanager Neue Energien

„Ein guter COP ist schön und gut, aber die JAZ ist das, was Ihren Geldbeutel entlastet. Für eine staatliche Förderung fordert das Bundesamt oft eine JAZ von mindestens 3,0, damit das Heizungssystem als energetisch sinnvoll gilt. In modernen Häusern peilen wir heute aber eher Werte von 4,0 oder höher an.“

Jetzt Förderungen prüfen

Nils Quentmeier
Produktmanager Neue Energien

„Ein guter COP ist schön und gut, aber die JAZ ist das, was Ihren Geldbeutel entlastet. Für eine staatliche Förderung fordert das Bundesamt oft eine JAZ von mindestens 3,0, damit das Heizungssystem als energetisch sinnvoll gilt. In modernen Häusern peilen wir heute aber eher Werte von 4,0 oder höher an.“

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Effizienteste Wärmepumpen von REMKO

Im Labor werden unsere Wärmepumpen auf Herz und Nieren geprüft. Das sind unsere effizientesten Modelle:

Kosten für eine Wärmepumpe: Mit welcher Investition musst du rechnen?

Die Kosten für Ihre Wärmepumpenheizung hängen vor allem von der Art der Wärmepumpe ab:

Typ

Anschaffung & Erschließung

Betriebskosten

Brauchwasser-Wärmepumpe

Gering

Gering

Luft-Wasser-Wärmepumpe

Mittel

Gering

Luft-Luft-Wärmepumpe

Gering bis Mittel

Mittel

Erdwärmepumpe (mit Sonde)

Hoch (wegen Bohrungen)

Gering

Neben der Wärmepumpe selbst fließen

  • die Montage,
  • der hydraulische Abgleich, bei dem ein Fachbetrieb sicherstellt, dass das Heizwasser gleichmäßig verteilt wird,
  • eventuelle baulichen Maßnahmen (wie ein neues Fundament für Außengeräte) oder
  • bei Bedarf neue Heizkörper in den Gesamtpreis ein.

Aber keine Sorge: Förderungen können den Eigenanteil massiv senken!

Mann mit Zopf schreibt Notizen in ein Notizbuch an einem Tisch mit Dokumenten und Smartphone
Sparschwein auf einem Heizkörper mit Decke, Symbol für Energieeinsparung

Förderungen für Wärmepumpen: Der Staat zahlt mit

Aktuell sind bis zu 80 % Gesamtförderung für Sie drin! Die Bundesregierung unterstützt Ihren Heizungstausch durch das Gebäudemoddernisierungsgesetz (GModG) und mit der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) mit diesen Zuschüssen:

  • 30 % Grundförderung für den Einbau eines neuen Heizsystems, das mit erneuerbaren Energien betrieben wird
  • Geschwindigkeitsbonus, wenn Sie Ihree Gasheizung wechseln: 16 % (ab 21. Juli 2026) / 12 % (ab 1. Februar 2027) / 8 % (ab 1. August 2027) / 4 % (ab 1. Februar 2028
  • 10 -  40 % einkommensabhängiger Bonus: Hauhalte mit einem zu versteuernden Einkomman bis 30.000€ erhalten 40%, Einkommen zwischen 30.000€ und 40.000€ bekommen 30% und Einkommen zwischen 40.000 und 50.000€ noch 10% 
  • Familienzuschlag bei mindestens einem minderjährigen Kind im Haushalt. Einmalig minus 10.000 € auf das anzurechnende Jahreseinkommen

Eine Wärmepumpe im Altbau – geht das?

Ein klares Ja! Entgegen alter Mythen funktionieren Wärmepumpen auch in den meisten Bestandsgebäuden hervorragend.

Optimale Voraussetzungen dafür sind:

  • Planung durch einen Fachbetrieb
  • Gute energetische Basis: Ihr Haus muss keine Festung sein, aber eine solide Dämmung (Dach, Fassade und moderne Fenster) verhindert, dass die Wärme sofort wieder verpufft.
  • Möglichst niedrige Vorlauftemperatur: Ihre Heizung sollte das Haus idealerweise auch bei niedriger Wassertemperatur warm bekommen. Viele unserer REMKO-Modelle schaffen problemlos auch Temperaturen von 60–65 °C. Doch je niedriger dieser Wert, desto effizienter arbeitet die Pumpe.
  • Passende Heizflächen: Große Heizkörper (idealerweise Niedertemperatur- oder Flächenheizungen wie eine Fußbodenheizung) sind perfekt, da sie mit wenig Hitze viel Raumwärme abgeben können.
  • Ausreichend Platz: Je nach Wärmepumpenart benötigen Sie einen Standort im Haus, im Garten oder an der Fassade, der den nötigen Abstand zum Nachbarn einhält und eine gute Luftzirkulation ermöglicht.
  • Zählerplatz und Stromanschluss: Ihr Schaltschrank braucht Platz für einen zusätzlichen Zähler (für den günstigen Stromtarif) und muss für die elektrische Leistung der Wärmepumpe ausgelegt sein.
Handwerker verlegen Fliesen im Innenraum, während im Hintergrund ein Heizkörper sichtbar ist

Wärmepumpen-Check: Ist eine Wärmepumpe sinnvoll für Sie?

Eine Wärmepumpe ist fast immer sinnvoll

  • bei anstehendem Heizungskauf:
    Sie müssen Ihre alte Öl- oder Gasheizung ersetzen und die gesetzlichen Anforderungen des GEG (Gebäudeenergiegesetz) zukunftssicher erfüllen.
  • wenn Sie sparen möchten:
    Sie planen, Ihre Heizkosten sowie CO2-Emissionen dauerhaft zu senken und möchten sich von fossilen Brennstoffen unabhängig machen.
  • für effizienteres Heizen:
    Ihre Heizkörper oder die Fußbodenheizung kommen mit einer Vorlauftemperatur von unter 55–60 °C aus.
  • bei gutem Dämmstandard:
    Ihr Haus hat einen soliden energetischen Zustand oder Sie planen ohnehin eine Sanierung.
  • bei Eigenstrom-Nutzung:
    wenn Sie bereits eine Photovoltaikanlage haben oder eine planen, um die Stromkosten zu senken, lohnt sich eine Wärmepumpe besonders!

Setzen Sie isch gern mit unserem kompetenten Beratungsteam in Verbindung: Wir schauen gemeinsam, welche Lösungen für Sie in Frage kommen!

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Remko Wärmepumpe im Außenbereich vor einer Holzverkleidung

Wärmepumpe kaufen: Worauf muss ich achten?

Damit du mit Ihrer Wärmepumpe glücklich wirst, sind folgende Faktoren wichtig:

  • Lautstärke: Wie ist die Geräuschentwicklung deiner Wärmepumpe? Besonders in engen Wohngebieten ist ein niedriger Dezibel-Wert entscheidend.
  • Kältemittel: Setzen Sie auf zukunftssichere, natürliche Mittel wie R290. Es ist umweltfreundlich, erlaubt höhere Vorlauftemperaturen (ideal für die Sanierung) und hat langfristig Bestand, während chemische Kältemittel zunehmend verboten werden.
  • Leistung: Eine gute Wärmepumpe sollte ihre Heizleistung stufenlos anpassen können. Sie läuft dann nicht permanent auf Volllast, was ihre Lebensdauer erhöht und deinen Stromverbrauch senkt.
  • Effizienz: Schauen Sie nicht nur auf den Preis, sondern auf die Effizienzwerte. Ein hoher SCOP (saisonaler Leistungswert) bedeutet, dass die Anlage auch bei Außentemperaturen unter dem Gefrierpunkt hocheffizient arbeitet. Je besser dieser Wert, desto weniger teure Kilowattstunden Strom musst du zukaufen.
  • PV- und Smart-Home-Ready: Lässt sich die Anlage mit Ihrer Photovoltaikanlage koppeln? Die intelligente Nutzung von eigenem Solarstrom ist nämlich Ihr größter Hebel für minimale Heizkosten.
  • Service und Wartung: Ein Fachbetrieb in Ihrer Nähe kann schnell bei Ihnen sein und Sie über die Jahre bei Bedarf mit Ersatzteilen versorgen. Übrigens: Mit einer jährlichen Wartung durch einen Fachbetrieb erhöhen Sie die Lebensdauer Ihrer Anlage!

 

Beliebteste REMKO Wärmepumpen

Welche Wärmepumpe ist die beste für mich?

Wir bieten Ihnen das ideale Heizsystem für Ihr Projekt! Ganz egal, ob Sie besonders günstig heizen, umrüsten oder die Wärmepumpe vor allem platzsparend unterbringen möchten, wir schauen, was am besten in Ihr Zuhause passt. Wir analysieren den energetischen Zustand Ihres Hauses, Ihren Bedarf und finden die beste Wärmepumpe für Sie!

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FAQ: Häufige Fragen zu Wärmepumpen

Sie haben noch Fragen? Finden Sie hier die Antwort!

Welche Wärmepumpen gibt es?

Wärmepumpen zum Heizen werden vor allem nach ihrer Wärmequelle unterschieden:

  • Luft-Wasser-Wärmepumpen nutzen die Außenluft.
  • Luft-Luft-Wärmepumpen erwärmen direkt die Luft im Raum.
  • Erdwärmepumpen (auch Sole-Wasser-Wärmepumpen) nutzen die Wärme aus dem Erdreich via Erdsonden oder Kollektoren.
  • Grundwasserwärmepumpe (Wasser-Wasser-Wärmepumpen) nutzen das Grundwasser, was sie sehr effizient macht; sie sind aber aufwendig zu installieren.

Wie lang ist die Lebensdauer einer Wärmepumpe?

Eine moderne, fachgerecht installierte Wärmepumpe hat eine durchschnittliche Lebensdauer von 15–25 Jahren. Damit ist sie absolut vergleichbar mit einer klassischen Gas- oder Ölheizung.

Geht eine Wärmepumpe nur mit Fußbodenheizung?

Nein, auch ohne Fußbodenheizung können Sie eine Wärmepumpe zum Heizen nutzen. Zwar arbeiten Flächenheizungen aufgrund der sehr niedrigen Vorlauftemperatur besonders effizient, aber moderne Wärmepumpen funktionieren heute auch hervorragend mit klassischen Heizkörpern.

Was kostet eine Wärmepumpe mit Einbau?

Die gesamten Kosten für eine Wärmepumpe inklusive Einbau liegen zurzeit etwa zwischen 25.000 € und 45.000 €. Das klingt erst einmal viel, aber dank Förderung von bis zu 70 % (maximal 19.000 € bei 28.000 € förderfähigen Kosten) kann Ihr effektiver Eigenanteil auf 9.000–15.000 € sinken. Damit ist sie oft kaum teurer als eine neue Gasheizung, sparen Ihnen aber langfristig enorme Heizkosten und ist deutlich CO₂-schonender.

Was kostet eine Wärmepumpe für ein 120 Quadratmeter Haus?

Für ein typisches Einfamilienhaus mit 120 m² können Sie mit Gesamtkosten (vor Förderung) von etwa 30.000–35.000 € rechnen, wenn Sie sich für eine effiziente Luft-Wasser-Wärmepumpe entscheidest. Da der Wärmebedarf hier meist im mittleren Bereich liegt, reicht eine Anlage mit ca. 5–7 kW Leistung oft völlig aus.

Welche Wärmepumpe ist am effizientesten?

Am effizientesten sind Erdwärmepumpen, da ihre Wärmequelle auch im tiefsten Winter eine konstante Temperatur hat. Sie erreichen die höchsten Jahresarbeitszahlen (JAZ). Bei den Luftwärmepumpen führen Modelle mit dem Kältemittel R290 die Effizienz-Listen an.

Welches Kältemittel ist für die Wärmepumpe am besten?

Wir empfehlen das umweltfreundliche Kältemittel R290. Es ist ein natürliches Kältemittel, extrem energieeffizient, zukunftssicher und ermöglicht geringe Betriebskosten. Zudem sind Sie damit sicher vor kommenden EU-Verboten für synthetische Gase.

Wie viel Strom verbraucht eine Wärmepumpe?

Im Durchschnitt benötigt eine Wärmepumpe in einem modernen oder sanierten, gut gedämmten Haus etwa 27–42 kWh Strom pro Quadratmeter im Jahr (dabei handelt es sich um einen Durchschnitts‑ bzw. Richtwert, der je nach Dämmstandard, JAZ und Nutzerverhalten individuell unterschiedlich ausfällt).

Für 120 m² macht das ca. 3.200–5.000 kWh jährlich. Damit Ihre Stromkosten niedrig bleiben, bieten viele Anbieter spezielle Wärmepumpentarife an. Hier ist die Kilowattstunde deutlich günstiger als der normale Haushaltsstrom. Darüber hinaus können Sie mit einer Photovoltaikanlage auf Ihrem Dach die Stromkosten nochmal senken.

Heizlast von Wärmepumpen: Wie viel kW brauche ich?

Die Heizlast gibt an, wie viel thermische Energie die Wärmepumpe liefern muss, um Ihr Haus auch bei tiefen Minusgraden wohlig warm zu halten. Als grobe Faustformel gilt:

  • Neubau: ca. 0,05 kW pro m² (bei 120 m² = 6 kW)
  • Sanierter Altbau: ca. 0,08 kW pro m² (bei 120 m² = 9–10 kW)
  • Unsanierter Altbau: bis zu 0,15 kW pro m² (hier ist eine genaue Heizlastberechnung Pflicht)

Wo kann ich die Wärmepumpe aufstellen?

Welcher Aufstellungsort geeignet ist, hängt von der Bauart ab. Unterschieden wird zwischen der Aufstellung im Freien, im Haus oder einer Kombination aus beidem:

  • Außenaufstellung (Monoblock): Die gesamte Technik sitzt in einer Außeneinheit im Garten oder auf dem Dach; wichtig ist hier ein freier Luftstrom, ein stabiler Sockel gegen Vibrationen und der gesetzliche Abstand zum Nachbarn (meist 3–5 m).
  • Innenaufstellung: Die Anlage wird komplett im Keller oder Hauswirtschaftsraum installiert, wobei die Luft über Kanäle durch die Wand geführt wird. Das ist ideal, wenn du im Garten keinen Platz hast oder die Optik der Fassade erhalten möchtest.
  • Split-Aufstellung: Die Technik wird geteilt, wobei nur der Ventilator draußen steht und der Verdichter sicher im Haus untergebracht ist, was draußen Platz spart und die Geräusche für die Nachbarschaft minimiert.

Wer installiert Wärmepumpen und meldet sie an?

Die Installation sollte immer durch einen zertifizierten Fachbetrieb für Heizungstechnik erfolgen. Nur so ist sichergestellt, dass die Anlage optimal eingestellt ist, die Garantie greift und Sie die volle Förderung erhalten.

Die Anmeldung beim Netzbetreiber übernimmt in der Regel auch dein Fachbetrieb für Sie. Seit 2024 ist diese Anmeldung Pflicht, da Wärmepumpen als "steuerbare Verbrauchseinrichtungen" gelten. Dafür profitieren Sie von reduzierten Netzentgelten.

Sind Absprachen mit Behörden oder gar Genehmigungen nötig (z. B. bei Bohrungen für Erdwärmepumpen), ist auch hier der Fachbetrieb der richtige Ansprechpartner.

Wie laut ist eine Wärmepumpe?

Die Lautstärke, die beim Betrieb von Wärmepumpen entsteht, ist sehr gering, kaum mehr als ein Kühlschrank. Wie laut genau das dezente Summen wahrgenommen wird und was Sie zur Geräuschentwicklung noch wissen müssen haben wir Ihnen in unserem Ratgeber zur Lautstärke von Wärmepumpen zusammengefasst.

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