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Vereinfacht gesagt funktioniert eine Wärmepumpe wie ein rückwärts laufender Kühlschrank: Je nach Wärmepumpenart entzieht sie der Umgebungsluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser Wärmeenergie und bringt diese auf ein höheres Temperaturniveau, um Ihr Haus zu beheizen oder Warmwasser zu erhitzen.
Im Inneren der Anlage findet ein wiederkehrender Kältemittelkreislauf statt:

1. Ansaugen und Verdampfen:
Ein Ventilator saugt die Außenluft (oder Raumluft) an und führt sie zum Verdampfer. Dort nimmt das flüssige Kältemittel die Wärme der Luft, der Erde oder des Wassers auf und wird gasförmig.

2. Verdichten:
Ein elektrischer Kompressor, der Verdichter, drückt das Gas zusammen. Durch den hohen Druck steigt die Temperatur massiv an, genau wie bei einer Luftpumpe, die beim Drücken heiß wird.

3. Heizen:
Das nun richtig heiße Gas wandert zum Verflüssiger. Hier gibt es seine Wärmeenergie an das Wasser in Ihrem Heizsystem ab. Über die Heizkörper oder Ihre Fußbodenheizung wird Ihr Haus jetzt gemütlich warm, während das Kältemittel abkühlt und wieder flüssig wird.

4. Erneuter Kreislauf:
Ein Expansionsventil senkt den Druck schlagartig. Das Kältemittel erkaltet, wird wieder flüssig und der Kreislauf beginnt von vorn.


Nils Quentmeier
Produktmanager Neue Energien
„Strom ist übrigens nur für den Ventilator und den Verdichter nötig. Den Löwenanteil der Wärme, etwa 75 %, schenkt Ihnen die Natur völlig kostenlos. Darum ist eine Wärmepumpe in Sachen Energieeffizienz unschlagbar!”
Nils Quentmeier
Produktmanager Neue Energien
„Strom ist übrigens nur für den Ventilator und den Verdichter nötig. Den Löwenanteil der Wärme, etwa 75 %, schenkt Ihnen die Natur völlig kostenlos. Darum ist eine Wärmepumpe in Sachen Energieeffizienz unschlagbar!”

REMKO wurde 2025 mehrfach ausgezeichnet: Für die beste Produktqualität, seinen Top-Kundenservice und als Nr. 1 in Sachen Nachhaltigkeit bei der Wärme- & Kältetechnik.

Sie planen einen energieeffizienten Neubau? Oder haben Sie einen schnuckeligen Altbau und möchtest sanieren? Jedes Haus ist anders. Hier finden Sie im Überblick, welche Wärmepumpe am besten zu Ihren Plänen passt:
Wärmequelle: Raum- oder Abluft (meistens Keller oder Heizungsraum)
Ideal für: Haushalte, die ihre Warmwasserbereitung optimieren wollen, als Ergänzung zur bestehenden Heizung
Vorteile:
REMKO-Benefits:
Wärmequelle: Außenluft
Ideal für: Neubauten und Bestandsgebäude mit hohen Systemtemperaturen
Vorteile:
REMKO-Benefits:
Wärmequelle: Raum- oder Abluft (meistens Keller oder Heizungsraum)
Ideal für: Haushalte, die ihre Warmwasserbereitung optimieren wollen, als Ergänzung zur bestehenden Heizung
Vorteile:
REMKO-Benefits:

Wärmequelle: Erdreich, durch Erdsonden oder -Kollektoren aufgenommen
Ideal für: Neu- und Altbauten mit ausreichend Grundstücksfläche oder Häuslebauer, die eine Bohrung für Erdsonden nicht scheuen oder Kollektoren verlegen können
Vorteile:
REMKO-Benefits:
Nils Quentmeier
Produktmanager Neue Energien
„Viele denken, im Winter bei Minusgraden funktioniert eine Wärmepumpe nicht vernünftig. Aber moderne Geräte holen selbst aus -20 °C Außenluft noch genug Energie raus, um Ihr Wohnzimmer kuschelig warm zu machen!“
Nils Quentmeier
Produktmanager Neue Energien
„Viele denken, im Winter bei Minusgraden funktioniert eine Wärmepumpe nicht vernünftig. Aber moderne Geräte holen selbst aus -20 °C Außenluft noch genug Energie raus, um Ihr Wohnzimmer kuschelig warm zu machen!“

Die Effizienz von Wärmepumpen wird über den Coefficient of Performance (COP) oder die Jahresarbeitszahl (JAZ) gemessen. Je höher der Wert, desto weniger Strom verbrauchst du.
Nils Quentmeier
Produktmanager Neue Energien
„Ein guter COP ist schön und gut, aber die JAZ ist das, was Ihren Geldbeutel entlastet. Für eine staatliche Förderung fordert das Bundesamt oft eine JAZ von mindestens 3,0, damit das Heizungssystem als energetisch sinnvoll gilt. In modernen Häusern peilen wir heute aber eher Werte von 4,0 oder höher an.“
Nils Quentmeier
Produktmanager Neue Energien
„Ein guter COP ist schön und gut, aber die JAZ ist das, was Ihren Geldbeutel entlastet. Für eine staatliche Förderung fordert das Bundesamt oft eine JAZ von mindestens 3,0, damit das Heizungssystem als energetisch sinnvoll gilt. In modernen Häusern peilen wir heute aber eher Werte von 4,0 oder höher an.“
Im Labor werden unsere Wärmepumpen auf Herz und Nieren geprüft. Das sind unsere effizientesten Modelle:
Die Kosten für Ihre Wärmepumpenheizung hängen vor allem von der Art der Wärmepumpe ab:
Typ | Anschaffung & Erschließung | Betriebskosten |
Brauchwasser-Wärmepumpe | Gering | Gering |
Luft-Wasser-Wärmepumpe | Mittel | Gering |
Luft-Luft-Wärmepumpe | Gering bis Mittel | Mittel |
Erdwärmepumpe (mit Sonde) | Hoch (wegen Bohrungen) | Gering |
Neben der Wärmepumpe selbst fließen
Aber keine Sorge: Förderungen können den Eigenanteil massiv senken!


Aktuell sind bis zu 80 % Gesamtförderung für Sie drin! Die Bundesregierung unterstützt Ihren Heizungstausch durch das Gebäudemoddernisierungsgesetz (GModG) und mit der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) mit diesen Zuschüssen:
Ein klares Ja! Entgegen alter Mythen funktionieren Wärmepumpen auch in den meisten Bestandsgebäuden hervorragend.
Optimale Voraussetzungen dafür sind:

Wärmepumpen-Check: Ist eine Wärmepumpe sinnvoll für Sie?
Eine Wärmepumpe ist fast immer sinnvoll
Setzen Sie isch gern mit unserem kompetenten Beratungsteam in Verbindung: Wir schauen gemeinsam, welche Lösungen für Sie in Frage kommen!

Damit du mit Ihrer Wärmepumpe glücklich wirst, sind folgende Faktoren wichtig:
Wir bieten Ihnen das ideale Heizsystem für Ihr Projekt! Ganz egal, ob Sie besonders günstig heizen, umrüsten oder die Wärmepumpe vor allem platzsparend unterbringen möchten, wir schauen, was am besten in Ihr Zuhause passt. Wir analysieren den energetischen Zustand Ihres Hauses, Ihren Bedarf und finden die beste Wärmepumpe für Sie!
Sie haben noch Fragen? Finden Sie hier die Antwort!
Wärmepumpen zum Heizen werden vor allem nach ihrer Wärmequelle unterschieden:
Eine moderne, fachgerecht installierte Wärmepumpe hat eine durchschnittliche Lebensdauer von 15–25 Jahren. Damit ist sie absolut vergleichbar mit einer klassischen Gas- oder Ölheizung.
Nein, auch ohne Fußbodenheizung können Sie eine Wärmepumpe zum Heizen nutzen. Zwar arbeiten Flächenheizungen aufgrund der sehr niedrigen Vorlauftemperatur besonders effizient, aber moderne Wärmepumpen funktionieren heute auch hervorragend mit klassischen Heizkörpern.
Die gesamten Kosten für eine Wärmepumpe inklusive Einbau liegen zurzeit etwa zwischen 25.000 € und 45.000 €. Das klingt erst einmal viel, aber dank Förderung von bis zu 70 % (maximal 19.000 € bei 28.000 € förderfähigen Kosten) kann Ihr effektiver Eigenanteil auf 9.000–15.000 € sinken. Damit ist sie oft kaum teurer als eine neue Gasheizung, sparen Ihnen aber langfristig enorme Heizkosten und ist deutlich CO₂-schonender.
Für ein typisches Einfamilienhaus mit 120 m² können Sie mit Gesamtkosten (vor Förderung) von etwa 30.000–35.000 € rechnen, wenn Sie sich für eine effiziente Luft-Wasser-Wärmepumpe entscheidest. Da der Wärmebedarf hier meist im mittleren Bereich liegt, reicht eine Anlage mit ca. 5–7 kW Leistung oft völlig aus.
Am effizientesten sind Erdwärmepumpen, da ihre Wärmequelle auch im tiefsten Winter eine konstante Temperatur hat. Sie erreichen die höchsten Jahresarbeitszahlen (JAZ). Bei den Luftwärmepumpen führen Modelle mit dem Kältemittel R290 die Effizienz-Listen an.
Wir empfehlen das umweltfreundliche Kältemittel R290. Es ist ein natürliches Kältemittel, extrem energieeffizient, zukunftssicher und ermöglicht geringe Betriebskosten. Zudem sind Sie damit sicher vor kommenden EU-Verboten für synthetische Gase.
Im Durchschnitt benötigt eine Wärmepumpe in einem modernen oder sanierten, gut gedämmten Haus etwa 27–42 kWh Strom pro Quadratmeter im Jahr (dabei handelt es sich um einen Durchschnitts‑ bzw. Richtwert, der je nach Dämmstandard, JAZ und Nutzerverhalten individuell unterschiedlich ausfällt).
Für 120 m² macht das ca. 3.200–5.000 kWh jährlich. Damit Ihre Stromkosten niedrig bleiben, bieten viele Anbieter spezielle Wärmepumpentarife an. Hier ist die Kilowattstunde deutlich günstiger als der normale Haushaltsstrom. Darüber hinaus können Sie mit einer Photovoltaikanlage auf Ihrem Dach die Stromkosten nochmal senken.
Die Heizlast gibt an, wie viel thermische Energie die Wärmepumpe liefern muss, um Ihr Haus auch bei tiefen Minusgraden wohlig warm zu halten. Als grobe Faustformel gilt:
Welcher Aufstellungsort geeignet ist, hängt von der Bauart ab. Unterschieden wird zwischen der Aufstellung im Freien, im Haus oder einer Kombination aus beidem:
Die Installation sollte immer durch einen zertifizierten Fachbetrieb für Heizungstechnik erfolgen. Nur so ist sichergestellt, dass die Anlage optimal eingestellt ist, die Garantie greift und Sie die volle Förderung erhalten.
Die Anmeldung beim Netzbetreiber übernimmt in der Regel auch dein Fachbetrieb für Sie. Seit 2024 ist diese Anmeldung Pflicht, da Wärmepumpen als "steuerbare Verbrauchseinrichtungen" gelten. Dafür profitieren Sie von reduzierten Netzentgelten.
Sind Absprachen mit Behörden oder gar Genehmigungen nötig (z. B. bei Bohrungen für Erdwärmepumpen), ist auch hier der Fachbetrieb der richtige Ansprechpartner.
Die Lautstärke, die beim Betrieb von Wärmepumpen entsteht, ist sehr gering, kaum mehr als ein Kühlschrank. Wie laut genau das dezente Summen wahrgenommen wird und was Sie zur Geräuschentwicklung noch wissen müssen haben wir Ihnen in unserem Ratgeber zur Lautstärke von Wärmepumpen zusammengefasst.
Lassen Sie sich jetzt kostenlos beraten und finden Sie das perfekte Heizsystem für Ihr Zuhause.
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