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Die Entscheidung für eine neue Heizung gehört zu den wichtigsten Investitionen rund um Ihr Haus. Gleichzeitig ist sie heute komplizierter als noch vor ein paar Jahren: steigende Energiekosten, neue gesetzliche Anforderungen, Diskussionen rund um Gasheizungen, Wärmepumpen oder erneuerbare Energien.
Viele Hausbesitzer fragen sich deshalb: Welche Heiztechnik ist die beste? Tatsächlich müssen Sie nicht direkt Ihre gesamte Anlage tauschen, Sie können Ihr Bestandsheizsystem auch zunächst mit einer modernen, effizienten Wärmepumpe kombinieren.
Das Besondere daran: Die Regelung der Wärmepumpe nutzt automatisch immer die effizienteste Energiequelle, so können Sie flexibel und kostensparend heizen und sind deutlich weniger abhängig von einzelnen Energieträgern wie teuren fossilen Brennstoffen.

Nils Quentmeier
Produktmanager Neue Energien
“Für viele Bestandsgebäude, Altbauten oder Häuser mit vorhandener Gas- oder Ölheizung ist eine Hybridheizung oft ein sinnvoller Weg in Richtung klimafreundliche Wärmeversorgung."
Nils Quentmeier
Produktmanager Neue Energien
“Für viele Bestandsgebäude, Altbauten oder Häuser mit vorhandener Gas- oder Ölheizung ist eine Hybridheizung oft ein sinnvoller Weg in Richtung klimafreundliche Wärmeversorgung."
Eine Hybrid-Wärmepumpe ist ein Heizsystem, das zwei unterschiedliche Wärmeerzeuger miteinander kombiniert. Das bedeutet, bei Ihnen zuhause ergänzt eine Wärmepumpe Ihre bestehende Gasheizung, Ölheizung oder Pelletheizung.
Die Wärmepumpe nutzt die kostenlose Wärmeenergie aus der Luft, um über einen Kältemittelkreislauf Ihr Heizwasser zu erhitzen. Nutzen Sie eine Wärmepumpe, greifen Sie zum Heizen also auf erneuerbare Energien zurück. Der zweite Wärmeerzeuger wird nur dann aktiv, wenn zusätzliche Heizleistung benötigt wird, beispielsweise
Die intelligente Regelung der Hybrid-Wärmepumpe entscheidet automatisch, welcher Wärmeerzeuger gerade am effizientesten arbeitet. Das Ziel ist klar: Ihre Anlage soll möglichst viel Wärme über die Wärmepumpe erzeugen und nur dann auf fossile Brennstoffe zurückgreifen, wenn es wirklich nötig ist.

Tatsächlich lassen sich viele bestehende Heizsysteme relativ einfach mit einer Hybrid-Wärmepumpe kombinieren.
Typische Kombinationsmöglichkeiten sind beispielsweise:
Die Kombination aus Wärmepumpe und Gasheizung gehört zu den häufigsten Varianten einer Hybridheizung, da in vielen Häusern bereits eine Gastherme oder ein Brennwertkessel vorhanden ist. Hier kann eine Wärmepumpe sinnvoll ergänzen.
Die Gasheizung springt nur ein, wenn der Wärmebedarf besonders hoch ist oder sehr niedrige Außentemperaturen herrschen.
Vorteile:
Gerade in Bestandsgebäuden oder im Altbau ist diese Lösung häufig ein sinnvoller Zwischenschritt auf dem Weg zu einer stärker klimafreundlichen Heizlösung, bevor die Gasheizung gegen eine Wärmepumpe getauscht wird.
Auch eine vorhandene Ölheizung lässt sich häufig mit einer Wärmepumpe kombinieren. Dabei übernimmt die Wärmepumpe den Großteil der jährlichen Beheizung, während die Ölheizung nur bei sehr niedrigen Temperaturen oder bei besonders hoher Heizleistung aktiv wird.
Die Vorteile liegen auf der Hand:
Gerade bei älteren Gebäuden, bei denen eine vollständige Umstellung auf eine reine Wärmepumpe schwierig wäre, kann eine Hybridlösung eine wirtschaftliche und praktikable Alternative sein.
Die Kombination aus einer Holz- oder Pelletheizung und Wärmepumpe verbindet zwei erneuerbare Energieträger miteinander und somit die ideale Kombination für alle, die nicht mehr auf fossile Brennstoffe setzen möchten, aber bei eisigen Temperaturen auf Nummer sicher gehen wollen. Die Wärmepumpe sorgt in der Übergangszeit und an milden Wintertagen für warme Räume und heißes Wasser. Erst wenn es draußen richtig kalt wird oder bei Spitzenlasten, zündet der Scheitholz- oder Pelletkessel den Turbo.
Ihre Vorteile:
Wenn bereits eine Solarthermieanlage vorhanden ist, kann sie unter Umständen sinnvoll mit einer Wärmepumpe kombiniert werden:
Wichtig ist hier vor allem eine saubere Abstimmung beider Systeme. Denn auch wenn Solarthermie kostenlos Wärme liefert, ersetzt sie oft Laufzeiten einer ohnehin effizienten Wärmepumpe und ihr Beitrag zur Raumheizung ist begrenzt und wetterabhängig. Daher ist eine passende Regelung und im Idealfall auch eine abgestimmte Speicherlösung angedacht, damit das Ganze wirtschaftlich arbeitet.
Die Vorteile:


Das Herzstück jeder Hybridheizung ist die intelligente Regelung. Sie prüft, welcher Wärmeerzeuger gerade am effizientesten arbeitet. Dafür überwacht sie permanent diese Daten:
Diese Steuerung entscheidet dann beispielsweise,
Das sorgt für einen optimalen Wirkungsgrad des gesamten Systems und reduziert langfristig Ihre Heizkosten und die Emissionen.

Ihre Vorteile mit einer REMKO Hybrid-Wärmepumpe der Serie WKF für unterschiedliche Leistungsbereiche
Eine Hybrid-Wärmepumpe ist immer dann die ideale Lösung, wenn ein reiner Wärmepumpen-Betrieb technisch oder wirtschaftlich (noch) nicht effizient genug wäre. Das könnte in diesen Fällen zutreffen:
Hybrid-Wärmepumpe: Ja oder nein?
Unsere erfahrenen REMKO Fachpartner können anhand der oben genannten Faktoren berechnen, ob eine Hybrid-Wärmepumpe für Ihr Haus sinnvoll ist. Setzen Sie sich für ein kostenloses Beratungsgespräch mit uns in Verbindung, gemeinsam finden wir die passende Lösung für Sie!
Eine pauschale Antwort gibt es darauf leider nicht, denn die Kosten einer Hybrid-Wärmepumpe hängen stark von deinem Gebäude und der geplanten Heizlösung ab. Entscheidend sind vor allem:
Bei einer Hybridlösung mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe liegen die typischen Anschaffungskosten inklusive Installation häufig im fünfstelligen Bereich.
Gerade für Bestandsgebäude, Altbauten oder Häuser mit bestehenden Heizkörpern ist eine Hybrid-Wärmepumpe daher oft eine wirtschaftliche Lösung, um den Anteil erneuerbarer Energien Schritt für Schritt zu erhöhen.

Nils Quentmeier
Produktmanager Neue Energien
“Dadurch, dass bei einer Hybrid-Wärmepumpe die Komponenten des bestehenden Heizsystems bleiben und nicht alle Teile komplett ersetzt werden müssen, sind die Investitionskosten im Vergleich zu einer komplett neuen Heizungsanlage oft geringer."
Nils Quentmeier
Produktmanager Neue Energien
“Dadurch, dass bei einer Hybrid-Wärmepumpe die Komponenten des bestehenden Heizsystems bleiben und nicht alle Teile komplett ersetzt werden müssen, sind die Investitionskosten im Vergleich zu einer komplett neuen Heizungsanlage oft geringer."
Neben den Anschaffungskosten spielen natürlich auch die laufenden Betriebskosten eine große Rolle. Die Kosten zum Heizen setzen sich bei einer Hybridlösung aus zwei Bereichen zusammen:
Da vor allem die Kosten für fossile Brennstoffe künftig weiter steigen, können Sie mit einer Gas-Hybrid-Wärmepumpe beispielsweise deutlich günstiger heizen, da Sie immer von der effizientesten Heizlösung profitieren Besonders lohnend ist es, wenn Sie zusätzlich eine Photovoltaikanlage auf dem Dach haben. Dann kann ein Teil des benötigten Stroms für die Wärmepumpe direkt über Ihren Solarstrom gedeckt werden.

Die gute Nachricht: Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) können Sie sich aktuell attraktive Zuschüsse sichern, wenn Sie eine Hybrid-Wärmepumpe installieren möchten:
Grundförderung Zuschuss auf die förderfähigen Kosten beim Einbau einer Wärmepumpe | 30 % |
Klimageschwindigkeits-Bonus wenn eine Gasheizung ersetzt wird. 16 % (ab 21. Juli 2026) / 12 % (ab 1. Februar 2027) / 8 % (ab 1. August 2027) / 4 % (ab 1. Februar 2028) | 16 % |
Einkommensabhängiger Bonus für selbstnutzende Eigentümer mit einem zu versteuernden Haushaltseinkommen unter 30.000 € pro Jahr: 40% zwischen 30.000 - 40.000 € pro Jahr: 30% zwischen 40.000 - 50.000 € pro Jahr: 10% Familienzuschlag bei mindestens einem minderjährigen Kind im Haushalt. Einmalig minus 10.000 € auf das anzurechnende Jahreseinkommen | 10 - 40 % |
Gesamtförderungbis zu 80 % der Investitionskosten möglich | max. 28.000 € |
Wie hoch die Förderung genau ausfällt, hängt unter anderem davon ab:
welche zusätzlichen Effizienzmaßnahmen umgesetzt werden
Wichtig: Förderung rechtzeitig beantragen
Wichtig ist, dass Sie den Förderantrag stellen, bevor Ihre Hybrid-Wärmepumpe installiert wird. Um sich die vollen Zuschüsse zu sichern, nutzen Sie am besten unseren Förderservice: Gemeinsam schauen wir, welche Lösung die wirtschaftlich sinnvollste für Sie ist!
Wenn Sie eine Hybrid-Wärmepumpe kaufen möchten, solltesn Sie sich zur Planung an erfahrene Profis wenden. Denn die Effizienz Ihres Hybridsystems hängt stark davon ab, wie gut alle Komponenten miteinander abgestimmt sind. Das sind die wichtigsten Punkte bei der Planung:
Zuerst ermitteln unsere Fachpartner den Wärmebedarf Ihres Hauses. Daraus ergibt sich, welche Heizleistung die Wärmepumpe ergänzend zum bestehenden Heizsystem liefern muss. Eine zu kleine Anlage kann den Bedarf nicht ausreichend decken, eine zu große Anlage arbeitet oft ineffizient. Deshalb ist eine sorgfältige Planung durch einen Fachbetrieb besonders wichtig.
Für viele Hybridheizungen sind Luft-Wasser-Wärmepumpen besonders gut geeignet. Sie lassen sich relativ einfach installieren und können flexibel mit bestehenden Heizsystemen kombiniert werden. Die REMKO WKF-Wärmepumpen sind genau für solche Anwendungen ausgelegt. Sie passen die Leistung dank moderner Inverter-Technologie automatisch an den tatsächlichen Wärmebedarf an. Das sorgt für eine besonders hohe Effizienz und niedrige Betriebskosten.
Ein modernes Hybridsystem sollte möglichst flexibel bleiben. Deshalb lohnt es sich, auch zukünftige Erweiterungen mitzudenken, z. B.:
Sind noch Fragen offen geblieben? Hier finden Sie Antworten:
In vielen Fällen lohnt sich das Abwägen, welche Variante die bessere ist: Eine reine Wärmepumpe oder die Wärmepumpe parallel zum bestehenden Heizsystem nachzurüsten. Hier sehen Sie die wichtigsten Merkmale auf einen Blick:
| Hybrid-Kompaktsystem | Reine Wärmepumpe |
Anschaffung | Günstiger, da die Wärmepumpe kleiner sein kann (der Kessel hilft bei Frost). | Teurer, da das Gerät groß genug dimensioniert sein muss. |
Betriebskosten | Stabil und optimiert durch den Mix aus Strom und Brennstoff. | Sehr niedrig, außer bei Extremfrost, wenn der Heizstab intensiv heizen muss im Altbau. |
Umbauten | Funktioniert meist sofort mit den vorhandenen Heizkörpern. | Für optimale Effizienz sollte das Haus gedämmt sein und über Heizkörper mit niedrigen Vorlauftemperaturen verfügen. |
Platzbedarf | Außengerät (kleiner) und Inneneinheit mit integriertem Kessel. | Ein großes Außengerät, innen meist nur ein Speicher. |
Sie möchten gerne eine Hybrid-Wärmepumpe installieren? Dann brauchen Sie eine Wärmepumpe, die auch bivalent betrieben werden kann. Wir erklären Ihnen den Unterschied:
Eine Hybridwärmepumpe bringt viele Vorteile, hat aber auch einige mögliche Nachteile.
Dazu gehören:
Dafür erhalten Sie aber eine sehr flexible Heizlösung, die unterschiedliche Energieträger optimal nutzt. Falls Sie genauer wissen wollen, mit welchem Invest Sie rechnen müssen, schauen Sie doch mal bei unserem Förderservice vorbei!
Die Außeneinheit Ihrer bivalenten Luft-Wasser-Wärmepumpe benötigt in der Regel nur wenig Platz im Garten oder an der Hauswand, jeweils abhängig vom gewählten Produkt.
Wichtig bei der Wahl des Aufstellortes sind:
Ja, denn moderne Wärmepumpen arbeiten heute deutlich leiser als ältere Anlagen. Unsere REMKO Hybrid-Wärmepumpen sind gezielt für den Einsatz in Wohngebieten entwickelt worden, sodass die Lautstärke sehr gering ist.
Nein, denn viele Hybrid-Wärmepumpen funktionieren auch mit vorhandenen Heizkörpern. Doch je niedriger die benötigte Vorlauftemperatur in deinem Heizsystem ist, desto effizienter ist das System, weil die Wärmepumpe öfter und länger allein arbeiten kann, ohne dass der zweite Wärmeerzeuger (z. B. Gas, Öl oder Pellet) anspringen muss.
Sie können also heute auf Hybrid setzen und Ihre Heizkörper behalten und falls Sie später einmal einzelne Räume auf Fußbodenheizung umrüsten, wird Ihr System noch effizienter.
Nein, am bestehenden System muss nichts verändert werden. Anpassungen werden bei der Inbetriebnahme über den Regler konfiguriert, dem die zweite Wärmequelle hinzugefügt wird und der die Anlage nach der Installation steuert.
Die Wärmepumpe übernimmt normalerweise den größten Teil der Wärmeerzeugung. Lediglich bei sehr niedrigen Temperaturen oder besonders hohem Wärmebedarf unterstützt dein alter Wärmeerzeuger.
Ja, viele Hybridheizungen erfüllen die Anforderungen des GModG. Damit ist auch der Weg zu attraktiven Zuschüssen frei.
Die Fernwärmeplanung in Deutschland sieht vor, dass Kommunen mit mehr als 100.000 Einwohnern bis zum 30. Juni 2026 eine Fernwärmeplanung vorlegen mussten. Kleinere Kommunen haben bis zum 30. Juni 2028 Zeit. Informieren Sie sich daher am besten direkt bei Ihrer Gemeinde über den aktuellen Stand der Planungen.
Tatsächlich bietet Ihnen eine Hybrid-Wärmepumpe viel Flexibilität:
Zudem haben Sie mit einer Wärmepumpe dann bereits ein wassergeführtes System (Hydraulik) im Haus, sodass der Anschluss an die Fernwärme technisch deutlich einfacher und günstiger ist als der Umstieg von reinen Strom-Direktheizungen. Mit einer Hybrid-Wärmepumpe heizen Sie also heute schon modern und CO₂-arm, bleiben aber flexibel genug, um auf spätere kommunale Wärmepläne zu reagieren.
Ja, denn in der Heizkostenabrechnung können sowohl der Stromverbrauch der Wärmepumpe als auch der Verbrauch von Gas oder Öl separat berücksichtigt werden. Wichtig ist eine saubere Messung der einzelnen Energieverbräuche.
Nils Quentmeier
Produktmanager Neue Energien
“Falls Sie noch weitere Fragen haben, setzen Sie sich gern mit uns in Verbindung. Gemeinsam schauen wir, welche Lösung für Sie die beste ist!”
Nils Quentmeier
Produktmanager Neue Energien
“Falls Sie noch weitere Fragen haben, setzen Sie sich gern mit uns in Verbindung. Gemeinsam schauen wir, welche Lösung für Sie die beste ist!”